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Lesung in der Alten Synagoge Krakow am See

In diesem Jahr feiern jüdische Einrichtungen, Gemeinschaften und Museen 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Auch die Alte Synagoge in Krakow am See ist mit einer Veranstaltungen an diesem Jubiläum beteiligt, und zwar mit einer Lesung aus ihrem Buch „Juden in Mecklenburg 1845-1945“. Die Autoren und Wissenschaftler Sigrid Fritzlar und Michael Buddrus sind am Samstag, dem 4. September bei uns zu Gast und geben mit ihrer Lesung Einblick in ihre Forschungsarbeit zu 7200 Biografien von Juden in Mecklenburg – vermutlich auch zu Juden in Krakow am See. „Ziel der Dokumentation war es, ein vitales jüdisches Leben abzubilden und sich nicht auf die zwölf Jahre der nationalsozialistischen Diktatur zu beschränken.“ Warum gerade 1845 bis 1945? „1845 ist das Jahr, in dem in Mecklenburg die meisten Juden lebten, nämlich 4155.“ Nach 1845 nahm die Zahl der Juden in Mecklenburg kontinuierlich ab (referiert und zitiert nach der Buchbesprechung von Axel Seitz in der Jüdischen Allgemeinen vom 1.3.2020). Die beiden Autoren und Referenten stellen offenbar auch für andere Orte in Mecklenburg fest, was in Krakow am See der Fall war: Viele jüdische Familien sind aus Mecklenburg fortgezogen, deutlich bevor die Verfolgung durch die Nationalsozialisten einsetzte.

– Am Sonnabend, den 4. September um 18.00 Uhr in der Alten Synagoge Lesung zu Juden in Mecklenburg
Eintritt frei

Details

Datum:
4. September 2021
Zeit:
18:00 - 19:00

Veranstalter

Kulturverein “Alte Synagoge” Krakow am See e.V.
E-Mail:
info@kulturverein-altesynagoge.de
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